Die Überwachung nach dem Hambacher Fest
zuletzt aktualisiert: 11.05.2007
Die Bundesversammlung beschloss am 5. Juli 1832 weitere „Maßregeln zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ruhe und gesetzlichen Ordnung“. Politische Versammlungen und Vereine, öffentliche politische Reden, das Tragen von Abzeichen mit politischer Bedeutung und das Pflanzen von Freiheitsbäumen wurden verboten. Nach dem misslungenen Versuch einiger Studenten Anfang April 1833, das Gebäude der Bundesversammlung zu besetzen, wurde in Frankfurt eine neue Zentraluntersuchungsbehörde geschaffen. In Mainz richtete man ein Informationsbüro ein, dessen Agenten Vereine und Geheimbünde überwachten und polizeiliche Maßnahmen koordinierten. Die liberale Presse und Publizistik stand im Mittelpunkt der Überwachung.
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- Der Frankfurter Wachensturm 1833(1.2 MB)
- Titelblatt „Das Glaubensbekenntnis“ von Ferdinand Freiligrath(82 kB)
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